Samstag, 11. September 2010

Haikutter Nordwind

Heute war ich als Crewmitglied auf der Nordwind mit Gästen unterwegs. Es war ein tolles Erlebnis, zum Abschluß eines tollen Segelsommers. Am Montag wird die XENIA in Greifswald an Land gestellt und dann für den Winter fertig gemacht.

Der Haikutter Nordwind lief 1919 auf der Werft der Gebrüder Nipper im dänischen Skagen vom Stapel. Bis 1976 fuhr er unter dem Namen Urda ab Esbjerg in der Seefischerei. Seit 2006 fährt es vom Museumshafen Greifswald aus und wird von den Mitgliedern des Nordwind Segeln e.V. ehrenamtlich erhalten und betrieben. Törns des Vereins führen auch über die Ostsee nach Dänemark, Schweden und Polen.


Skipper der XENIA II als
Nordwind Steuermann

Über alles ist das Schiff knapp 25 Meter lang, der Rumpf misst über Deck 16,80 Meter bei einer Breite von 4,55 Metern . Auf und unter Deck bietet es heute viel Platz für Mannschaft und Gäste: Im Vorschiff ist noch der originale Innenausbau von 1919 mit den vier Fischerkojen erhalten, im einstigen Laderaum ist ein gemütlicher Salon mit weiteren Kojen, großer Back, Navigationstisch, Pantry und Toilette. Achtern liegt der Maschinenraum mit Tanks und Stauflächen.

An den zwei Masten können bei handigem Wind 9 Segel gesetzt werden: Großsegel, Schoner, Fock, Innenklüver, Außenklüver, Jager, zwei Topsegel und ein Fisherman´s.

Montag, 6. September 2010

Zurück in Greifswald


Wir sind wieder zurück in Greifswald. Unser Smart ließ sich nach der langen Standzeit nicht mehr starten. Das Auto gab nur noch komische quietschende Geräusche von sich. Der Abschleppdienst vermutete einen kapitalen Motorschaden und brachte den Smart zum Autohaus Boris Becker (gehört tatsächlich dem ehemaligen Tennisspieler). Dort hat sich der Service Chef persönlich um das Auto gekümmert und die Lichtmaschine als Fehler identifiziert. Das Problem hat er dann auch gleich beseitigt. Als ich zahlen wollte sagte er, dass es nichts kostet, sondern ich soll zuhause Werbung für den Boris Becker machen. Zuerst war ich sprachlos und dann begeistert. So einen Service hab ich in Westdeutschland noch nie erlebt. Susanne und Tobias sind dann mit dem Smart nach hause gefahren und dort auch ohne Probleme angekommen.