Donnerstag, 24. Juni 2010

Kanaren

Meine Rückkehr nach Greifswald verzögert sich noch etwas. Ich werde einen comnautic MC6 in eine Segelyacht einbauen, welche sich momentan auf Langfahrt in den Kanaren befindet. Sobald ich zurück bin, wollen Tobias und ich nach Greifswald zur XENIA fahren.
Auf diesem Weg auch ein Danke an Arnold im Museumshafen, der solange nach ihr schaut.

Sonntag, 13. Juni 2010

Heimaturlaub

Am Samstag sind Susanne und ich nach Hause gefahren. Die Freunde aus dem Museumshafen werden bis zu meiner Rückkehr in 2 Wochen, die Xenia im Auge haben. Es ist schön mal wieder die Familie und Freunde zu treffen.
Bei der Heimfahrt ist mir das Preisgefälle zwischen Nord und Süd aufgefallen. In Sellin bekommt man eine Tasse Kaffee für 80 Cent und auf der Autobahnraststätte Pegnitz (kurz vor Nürnberg) muss man 70 Cent bezahlen, wenn man auf die Toilette will. Der Milchkaffee hat dort € 3,20 gekostet. Noch extremer fand ich den Unterschied zu Polen. Dort kostete ein Vollkornbrötchen in guter Qualität umgerechnet 15 Cent.

Montag, 7. Juni 2010

Haff und Peenestrom

In Swinoujscie haben wir per Zufall erfahren dass die Peenebrücke bei Wolgast heute um 07:45 das letzte mal für die Schifffahrt geöffnet wird und dann wegen Reparatur für eine Woche gesperrt ist. Da wir um Usedom herum fahren wollten und nicht den ganzen Weg zurück hatten wir für das Stettiner und das Kleine Haff recht wenig Zeit. Die Natur hier ist absolut faszinierend. Wir haben Biber und Seeadler in freier Wildbahn gesehen und das Achterwasser im Peenestrom hat viele tolle Ankerbuchten. Mit dem Wetter hatten wir viel Glück mit Sonne pur und 25°C Wärme.

Damit wir etwas Reserve haben sind wir gestern Abend durch die Brücke in Wollgast gefahren. Das Bauwerk beeindruckt schon alleine durch seine Größe, wobei es mit der Zuverlässigkeit momentan etwas hapert. Am Freitag gab es für mehrere Stunden einen Stau auf der Straße nach Usedom, weil die Brücke nicht mehr geschlossen werden konnte.


Heute Nacht liegen wir im idyllischen Fischereihafen von Freest. Wie die letzten Nächte ohne Landstrom oder sonstige Infrastruktur, dafür gibt es aber Fisch in allen möglichen Zubereitungsformen ohne Ende.

Donnerstag, 3. Juni 2010

Polen

Nach 48 Stunden war aus dem Starkregen, Sprühregen geworden und wir haben uns per Bus auf den Weg gemacht die Seebäder Göhren, Baabe und Sellin anzuschauen.
Gestern Abend hat sich dann endgültig Hochdruckeinfluss durchgesetzt und uns eine schöne Nacht vor Anker in der Haagschen Wiek beschert. Die Tage sind hier im Norden schon sehr lang. Das Foto habe ich um 23:41 Uhr gemacht.
Heute sind wir in einem langen Schlag über die offene Ostsee bei vollen 5 BFT aus NNW und ca. 1,5 - 2 Meter Welle nach Swinoujscie in Polen gesegelt. Susanne war von den Segelbedingungen nicht begeistert und ich muss zugeben, es hatte teilweise schon etwas von "Waschmaschine im Schleudergang". Zur Belohnung wartet jetzt aber das Stettiner Haff auf uns.