Sonntag, 28. Juni 2009

Wattenmeer

Wir sind am Morgen in Harlingen los und dann durch das Wattenmeer raus nach Vlieland. Durch das Seegatt war es etwas ruppig, aber ansonsten gab es keine Schwierigkeiten. Vlieland ist eine tolle Insel. Autos haben nur die Einheimischen und der Sandstrand mit den Dünen ist begeisternd. Tobias hatte viel Freude am Muscheln suchen und im Sand rumtoben. Es erinnerte mich stark an die Zeit, als er noch ein Kind war.

Sonntag, 21. Juni 2009

Tobias kommt zu Besuch

Von Den Helder bin ich weiter zur Insel Texel und von dort durch das Wattenmeer nach Makkum. Das Wattenmeer ist recht anspruchsvoll. Man muss zum Einen mit der Tide segeln und zum Anderen sehr genau aufpassen wo man ist. Es gibt überall Untiefen die man nicht sieht, so dass man genau aufpassen muss nicht aus dem Fahrwasser zu segeln.
Das Leben vor Anker finde ich toll. Ich bin mehrere Tage in Enkhuizen im Vorhafen des Compagniehafens geankert. Mit dem Dingi ist man beweglich und es ist schon faszinierend, wie energietechnisch autark die Xenia mit Ihrem Windgenerator ist.
Heute Abend bin ich wieder in Amsterdam, wo morgen Tobias an der Central Station ankommen wird.

Montag, 15. Juni 2009

Salzwasser

Da Susanne heute zuhause sein muss, habe ich sie am Samstagmorgen zum Bahnhof gebracht, so dass ich momentan Einhand unterwegs bin.
Nach 30 Jahren schwimmt die XENIA nun wieder in Salzwasser. Der erste Nordseetörn von IJmuiden nach Den Helder (40 Seemeilen) verlief völlig problemlos bei achterlichen Winden von max. 22 Knotoen. Interessant finde ich das Segeln mit der Tide. Bei ablaufendem Wasser ist es wie wenn der Stöpsel gezogen wird und man wird mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Ziel gespült. Mit dem Reeds Nautical Almanach und etwas Kopfrechnen kann man offensichtlich sicherstellen, dass man den Strom nicht gegen sich hat.
Den Helder ist ein Marinestützpunkt der Niederländer. Hier gibt es absolut riesenhafte Schiffe. Vorhin ist eine Art Flugzeugträger für Hubschrauber vorbeigefahren und die ganzen Soldaten standen an der Reling Spalier.  Beeindruckend!

Mittwoch, 10. Juni 2009

Amsterdam

Heute sind wir in Amsterdam angekommen. Die Marina hat WLAN, so dass ich ein paar Bilder hochladen kann.
Wir haben, als wir am IJsselmeer angekommen sind, den Mast wieder gestellt. Es ist ein gutes Gefühl wieder ein Segelboot zu sein. Das Wetter hier ist recht durchwachsen. Windstärke 4 - 6 scheinen absolut normal zu sein. Immer wieder sausen hier Regenfronten durch, welche aber seither immer nur für ein paar Stunden Regen gebracht haben. Das Segeln macht mit dem Wind gut Spaß und man kommt schnell vorwärts.
Amsterdam haut einen schlicht weg um, wenn man von dem geruhsamen Leben auf einem Boot kommt.

Dienstag, 2. Juni 2009

Niederlande

Das Ruhrgebiet mit seinen Zechen und der vielen Industrie hat einen zwiespältigen Eindruck bei uns hinterlassen. Zum einen gibt es schöne Uferabschnitte die fast schon einen lieblichen Eindruck vermitteln. Auf der anderen Seite sind die viele Kilometer langen Industriekomplexe wo es überall raucht und zischt, die eine bedrückende Atmosphäre haben.
Wir haben heute die Niederlande erreicht und übernachten in einem Baggersee sehr idyllisch zwischen zwei Inseln vor Anker.