Sonntag, 31. Mai 2009

Köln

Wir haben den Kölner Dom bestiegen. Als wir im Glockengestühl waren, haben die Gocken zum Nachmittagsgottesdienst geläutet. Sehr beeindruckend und total laut.
Die Kölner sind schon ein lustiges Volk. Es war überall auf der Strasse Party und total viele Leute.
Der Rhein verändert sein Gesicht. Es ist jetzt wieder flach und er wird richtig breit. Die Berufschifffahrt hat seit der Mosel stark zugenommen. Man kommt sich teilweise vor wie ein Mofa auf einer vierspurigen Autobahn. Da wird man Backbord und Steuerbord gleichzeitig überholt und es kommen einem dabei noch mehrere Riesenschiffe entgegen. Wenn man lernen will cool zu bleiben, hier lernt man es.

Freitag, 29. Mai 2009

Loreley

Ab Bingen wird der Rhein recht steil. Es ist beeindruckend wie die Anzeige der Logge auf fast 12 Knoten SOG hoch geht. Bei dem momentan recht hohen Wasserstand, hat das Wasser eine grosse Gewalt. Die Berufschifffahrt fährt wie ein driftender PKW bei Glatteis durch die Kurven bei der Loreley obwohl die Schiffe teilweise 200 Meter lang sind. Und zwischendrin eine kleine XENIA mit knapp 12 Meter.
Wir sind nach der Loreley in den Hafen von St. Goar eingelaufen und mit den Fahrrädern zur Burg hoch. Am Abend ging es noch weiter bis zum Flußkilometer 577 und dort ankern wir heute Nacht in einem Altwasser.

Donnerstag, 28. Mai 2009

Mainz

Die Landschaft wird hügeliger. Wir haben heute Mainz erreicht. Die Stadt ist sehr schön. Ein zweites Bordfahrrad haben wir hier auch gefunden, so dass wir zukünftig unseren Aktionsradius um die Häfen vergrössern können.
Morgen wollen wir das navigatorisch schwierige Stück bis zur Loreley machen. Die Revierzentrale Oberwesel hat vorhin durchgegeben, dass 29 km vor uns eine Segelyacht aufgelaufen ist und nicht mehr weg kommt. Ich hoffe uns geht es besser.

Mittwoch, 27. Mai 2009

Erste Erfahrungen mit dem Rhein


Die Fließgeschwindigkeit beträgt momentan 3-4 Knoten. Bei 1600 Umdrehungen erreicht das Boot 8-9 Knoten Speed over Ground. Wir hatten teilweise ordendlich Gegenwind mit einer kurzen, ca. 1 Meter hohen, steilen Welle, die teilweise das Deck überspülte. Darüber war ich erstaunt, es hatte etwas von Rafting.
Die Berufschifffahrt war unproblematisch. Man muss nur aufpassen, auf welchem Bug sie an einem vorbeifahren wollen. Das zeigen sie einem mit einer blauen Tafel an, wenn man auf der falschen Seite (Steuerbord an Steuerbord) passieren soll.
Die Niebelungenbrücke und den alten jüdischen Friedhof in Worms fand ich beeindruckend. Susanne hat das Rituelle Bad unter der Synagoge am besten gefallen.

Dienstag, 26. Mai 2009

Einwassern in Speyer

Haben XENIA bei der Bootswerft Braun eingewassert. Leider hat uns Herr De Clemente bis 11:00 Uhr warten lassen, obwohl wir einen Krantermin für 09:00 Uhr hatten. Als er dann endlich da war hat alles problemlos geklappt.
Malte, der Fahrer des Schwertransporters war so freundlich, dass er unseren Smart mit nach Sindelfingen genommen hat. Sah lustig aus - ein kleiner Smart quer auf dem riesigen Schwertransporter.
Am Nachmittag haben wir Speyer angeschaut. Ist eine nette Stadt.

Montag, 25. Mai 2009

Der Transport läuft

Heute Nacht wird XENIA nach Speyer transportiert. Das verladen hat gut geklappt. Morgen um 09:00 Uhr wird sie in den Rhein gesetzt.

Donnerstag, 21. Mai 2009

Letzte Vorbereitungen

XENIA steht seit dem 14.Mai in der Marina Ultramarin auf dem Trockenen. Die Abarbeitung der Liste mit den noch auszuführenden Arbeiten gestaltet sich recht zeitintensiv. Gestern Abend war ich mit dem Gröbsten fertig und bin für ein verlängertes Wochenende nach Hause gefahren. Am Montag um 15:00 Uhr wird das Boot verladen.