Montag, 6. September 2010
Zurück in Greifswald
Montag, 30. August 2010
Eingeweht auf Bornholm
| Gudhjem auf Bornholm |
| Skipper beim Klettern |
Gudhjem hat uns für einige Tage mit seinem sicheren Südhafen bei 4 Meter Welle und über 40 Knoten Wind aus Nordwest einen gemütlichen und recht ruhigen Aufenthalt geboten. Das Städtchen liegt am Nordosthang mit herrlicher Aussicht bis zu den "Erbseninseln". Bummeln, Einkaufen, Wandern. Tobias hat für sich die nicht ganz ungefährliche, neue Sportart Klipphopping entdeckt.
Weiter um die Südspitze Bornholms herum über Neksö und von Rönne dann den Absprung Richtung Sassniz. Diesmal bei wildem Ritt mit böigem Wind und 1,5m Welle in unter 8 Stunden - optimale Bedingungen.
| Yogalehrerin beim Training |
Rügen begeistert uns immer wieder neu...
Dass die Crew inzwischen eingespielt und routiniert ist, konnte sie beim Anlegen unter Segeln im Hafen von Gager beweisen. Das Manöver wurde vorab bis in die Details durchgesprochen und hat dann perfekt geklappt. Lob vom Skipper!
Dienstag, 24. August 2010
Utklippan / Christiansö
| Christiansö voraus |
| Hafen Christiansö |
Am nächsten Morgen sind wir um 05:00 aufgestanden und bei Sonnenaufgang Richtung Bornholm los. Gegen 13:00 Uhr kam die Insel Christiansö in Sicht (Susanne hat sie als erste gesichtet) um 14:00 sind wir dort eingelaufen. Christiansö ist eine kleine Insel, die Bornholm 10 Seemeilen in Nördlicher Richtung vorgelagert ist. Sie wurde früher von den Dänen als Gefängnisinsel genutzt. Heute leben noch ca. 100 Menschen auf der Insel, aber es kommen jede Menge Tagestouristen mit mit einer Fähre.
Freitag, 20. August 2010
Mit den Zugvögeln Richtung Süden
Von Kristianopel, das uns sehr gut gefallen hat, sind wir dann weiter in die Schären gefahren. Per Zufall haben wir einen nicht in den Karten eingezeichneten Anleger, auf einer unbewohnten Schäre gefunden, als wir bei Starkregen Schutz suchten. Die Schäre war genial und wir sind zwei Nächte geblieben. Tobias hat gezeltet und Essen gab's am Lagerfeuer. Bis auf die Tatsache, dass es sehr viele Zecken und Stechmücken gab, ist das Leben auf einer einsamen Schäre ziemlich paradiesisch.
Sonntag, 15. August 2010
Nebel, Nebel, Nebel
| Tobias am Radar |
| Sichtweite ca. 100 Meter |
Öland scheint ein Nebelland zu sein. Heute sind wir fast die ganze Zeit in dichtem Nebel mit Sichtweiten unter 100 Meter gesegelt. Dabei war es angenehm warm. Die Stimmung war sehr speziell. Man gleitet bis auf das Rauschen der Bugwelle, lautlos durch das Nichts und hat nur die Ohren als verlässlichen Sinneseindruck (und natürlich die Elektronik).
| Boot auf Kreuzkurs kommt in Sicht |
Es gibt ein kribbeliges Gefühl, wenn man ein anderes Boot im Radar hat, das Zickzack auf einen zukommt. Man kann sich nicht vorstellen, was der Andere da gerade zusammenfährt, bis er in sehr dichtem Abstand plötzlich aus der Suppe auftaucht und nach 1-2 Minuten wieder verschwunden ist. Das ist uns zweimal passiert und es waren kleinere Segelboote die ohne Radar, aber offensichtlich mit Kartenplotter unterwegs waren. Wir hatten Wind von hinten und liefen unter Spinacker. Die anderen fuhren Zickzack, weil sie gegen den Wind kreuzen mussten. Die Schweden kennen da offensichtlich nichts und vertrauen voll darauf, dass sie von den anderen schon gesehen werden. Ich würde mich nicht trauen, bei solch schlechter Sicht, ohne Radar durch den Nebel zu fahren.
Samstag, 14. August 2010
Öland
Die Brücke bei Kalmar verbindet das schwedische Festland mit der 137 km langen Insel Öland. Das Bauwerk ist über 6 km lang und beeindruckt bei der Durchfahrt allein schon durch die Abmessungen.
| Ölandbrücke |
| Schloss Borgholm |
| Kirche Borgholm |
Nach einer Nacht im kleinen, sehr einsamen Hafen von Revsudden sind wir weiter nach Borgholm, der Hauptort von Öland.
Mittwoch, 11. August 2010
Kalmar
| Schloss Kalmar |
Kalmar liegt in Smaland an der Brücke zur Insel Öland. Die Stadt gefällt uns sehr gut. Es gibt viele tolle Dinge zu entdecken. Gestern haben wir das Schloss besichtigt und heute waren wir im Krusenstiernska Garden. Susanne hat sich im Kunstmuseum eine Baselitz Ausstellung angeschaut.
| Schweden pur |
Hier in Kalmar haben wir Bernd/DL9BS mit seiner Hullu Poro, eine Hallberg Rassy 43, zufällig wieder getroffen. Wir lagen im Juni in Seedorf nebeneinander und haben uns in Greifswald noch mal gesehen. Er wechselt gerade seinen Job und hatte dadurch mehrere Monate Zeit die Ostsee zu bereisen. In seinem interessanten Blog beschreibt er mit vielen Bildern die Erfahrungen welche er auf seiner Reise gemacht hat.
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